Zwieselsbacher Rosskogel (3.087 m)
Sonntag 15. Januar 2006
Das heutige Ziel sollte eigentlich die Weitkarspitze im Kraspestal sein, um den Massen am Zwieselsbacher Rosskogel zu entfliehen. Wie so oft kommt aber alles anders...
Heute heißt es wieder zeitig aufstehen, und somit sind wir uns bereits um 7.30 Uhr am Parkplatz beim Forellenhof in Haggen kurz vor Kühtai. Es befindet sich um diese Zeit erst ein Auto mit Deutschem Kennzeichen am (gebührenfreien) Parkplatz. Um uns bei diesen eisigen Temperaturen etwas aufzuwärmen gehen wir recht zügig - immer etwas oberhalb des Kraspesbaches - flach ins Tal, bis wir die 1. Zwing erreichen. Diese überwinden wir in mühsamen Aufstieg - brettelnd, so wie es auch unsere Vorgänger gemacht haben.
Bald ziehen wir schon an der Jägerhütte vorbei, welche sich auf dem nächsten flachen Talboden befindet. Jetzt gehen wir in einem grossen Bogen mäßig steil Richtung Süd-Osten, bevor wir die 2. Zwing erreichen. Hier überholen wir auch die deutschen Tourengeher, die mit dem eher schwierigen Gelände ziemlich kämpfen. Nachdem wir auch diese Steilstufe überwunden haben, gelangten wir auf ein schönes Hochtal. Hier bläst uns der eisige Nordwind um die Ohren, der uns noch bis auf den Gipfel begleiten wird. Kurz vor dem Kraspesferner führt der Weg auf die Weitkarspitze, dem eigentlich geplanten Ziel. Leider ist keine Spur vorhanden und wir entscheiden, die Spur nicht anzulegen, da wir das Gelände und die genaue Aufstiegsroute nicht kennen.
Wir beschließen kurzerhand auf den Zwieselsbacher weiter zu gehen. Wir sagen dem steilen Kraspesferner den Kampf an und überwinden diesen in vielen Kehren. Im obersten Teil kommt die Sonne hervor, der Wind wird jedoch stäker - aber der Gipfel des Zwieselbachers ist hier schon sehr gut sichtbar und zum Greifen nahe. Hier gehen wir nun in westlicher Richtung nicht mehr sehr steil und bald geradeaus zum Gipfelaufbau, wo wir das Skitdepot anlegen und weiter zu Fuss zum Gipfelkreuz gehen.
Wir sind heute die Ersten hier und die Ruhe und der traumhafte Blick in die umliegende Bergwelt entschädigt für das frühe Aufstehen. Ausserdem steht uns noch ein besonderer Abfahrtsgenuss vor: Pulverschnee vom Feinsten im oberen Teil - obwohl die Schneemengen zu wünschen übrig lassen. Alles in allem eine tolle ungeplante Tour!
Genaue Infos zur Tour gibt es auf www.tourenwelt.at
Heute heißt es wieder zeitig aufstehen, und somit sind wir uns bereits um 7.30 Uhr am Parkplatz beim Forellenhof in Haggen kurz vor Kühtai. Es befindet sich um diese Zeit erst ein Auto mit Deutschem Kennzeichen am (gebührenfreien) Parkplatz. Um uns bei diesen eisigen Temperaturen etwas aufzuwärmen gehen wir recht zügig - immer etwas oberhalb des Kraspesbaches - flach ins Tal, bis wir die 1. Zwing erreichen. Diese überwinden wir in mühsamen Aufstieg - brettelnd, so wie es auch unsere Vorgänger gemacht haben.
Bald ziehen wir schon an der Jägerhütte vorbei, welche sich auf dem nächsten flachen Talboden befindet. Jetzt gehen wir in einem grossen Bogen mäßig steil Richtung Süd-Osten, bevor wir die 2. Zwing erreichen. Hier überholen wir auch die deutschen Tourengeher, die mit dem eher schwierigen Gelände ziemlich kämpfen. Nachdem wir auch diese Steilstufe überwunden haben, gelangten wir auf ein schönes Hochtal. Hier bläst uns der eisige Nordwind um die Ohren, der uns noch bis auf den Gipfel begleiten wird. Kurz vor dem Kraspesferner führt der Weg auf die Weitkarspitze, dem eigentlich geplanten Ziel. Leider ist keine Spur vorhanden und wir entscheiden, die Spur nicht anzulegen, da wir das Gelände und die genaue Aufstiegsroute nicht kennen.
Wir beschließen kurzerhand auf den Zwieselsbacher weiter zu gehen. Wir sagen dem steilen Kraspesferner den Kampf an und überwinden diesen in vielen Kehren. Im obersten Teil kommt die Sonne hervor, der Wind wird jedoch stäker - aber der Gipfel des Zwieselbachers ist hier schon sehr gut sichtbar und zum Greifen nahe. Hier gehen wir nun in westlicher Richtung nicht mehr sehr steil und bald geradeaus zum Gipfelaufbau, wo wir das Skitdepot anlegen und weiter zu Fuss zum Gipfelkreuz gehen.
Wir sind heute die Ersten hier und die Ruhe und der traumhafte Blick in die umliegende Bergwelt entschädigt für das frühe Aufstehen. Ausserdem steht uns noch ein besonderer Abfahrtsgenuss vor: Pulverschnee vom Feinsten im oberen Teil - obwohl die Schneemengen zu wünschen übrig lassen. Alles in allem eine tolle ungeplante Tour!
Genaue Infos zur Tour gibt es auf www.tourenwelt.at
Kategorie: Schitouren
von: Bettina
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