Stanglhöhe (2.276m)
Samstag 10. Dezember 2005
Immer auf der Suche nach den idealen Tourenverhältnissen durchforsten wir auch diverse Foren im Internet um an brauchbare Informationen zu kommen. So sind wir auch auf einem Beitrag auf www.gipfeltreffen.at gestoßen, der Pulverschnee und herrliche Aussicht in der Kelchsau bei Hopfgarten versprochen hat. Davon wollen wir uns selbst überzeugen und starten gleich am nächsten Morgen Richtung Unterland.
Bei Hopfgarten biegen wir links in die Kelchsau ab und dann - nach dem Ort und einer Mautschranke (die leider geöffnet war ;-) - in den "Kurzen Grund". Schon hier ist die Landschaft tief verschneit und die gute Schneelage lässt auf einiges hoffen. Wir parken beim Gasthaus Wegscheid, schnallen uns die Ski an und starten bei eisigen Temperaturen.
Zuerst kurz auf dem Forstweg und dann im Wald einer Bachschlucht entlang wird uns aber schnell warm. Wir gehen über eine Brücke und kommen auf freies Gelände. Wir folgen der Spur über eine romantische, tief verschneite Berglanschaft zur Manzenkaralm. Auf dem Weg überholt uns ein freundlicher Tourengeher, der so wie wir auch, auf die Stanglhöhe geht. Die anderen zweigen bei der Alm nach links zum bekannten Schafsiedel ab. Unsere Spur geht dann bald steil bergauf. Einigen Kehren und Höhenmeter später erreichen wir ein kleines Plateau, das Manzkar.
Das Wetter könnte kaum besser sein. Und weil es hier sehr windstill ist, wird uns bald warm. Doch sich unserer Jacken zu entledigen war ein Fehler, denn schon bald bläst ein eisiger Wind auf dem Grat kurz vor der Stanglhöhe. Über denn Abgeblasenen Rücken steigen wir die letzten Meter zum Gipfel.
Der freundliche Tourengeher ist schon lang heroben und macht Fotos. Im Gespräch mit ihm erfahren wir, dass er es war, der den Beitrag in dem Forum verfasst hatte und das wir seiner Empfehlung gefolgt sind. Solche Zufälle sind es, die einen immer wieder überaschen und einen wunderbaren Tourentag bereichern. Vor allem aber hatte er mit seiner Beitrag im Internetforum wirklich recht. Denn als wir uns vom windigen Gipfel und der kaum zu übertreffenden Fernsicht verabschiedeten, erwartete uns eine herrliche Pulverabfahrt. Bis über die Knie im staubenden Schnee erleben wir das ultimative Abfahrtsvergnügen. Ich kann mich eigentlich noch nie an dermaßen gute Verhältnisse erinnern. Die gute Stunde Anfahrt hierher in die Kelchsau hat sich mehr als gelohnt.
Einziger Wehrmutstroffen war dann nur, dass ich bei der Rückfahrt wegen eines Ausweichmanövers kurzerhand im Straßengraben geladet bin, aber das ist wieder eine andere Geschichte...
P.S. Bedanken möchten wir uns nur noch bei dem netten älteren Paar, das uns mit ihrem Auto und ihrem Abschleppseil aus der Patsche geholfen hat...
Bei Hopfgarten biegen wir links in die Kelchsau ab und dann - nach dem Ort und einer Mautschranke (die leider geöffnet war ;-) - in den "Kurzen Grund". Schon hier ist die Landschaft tief verschneit und die gute Schneelage lässt auf einiges hoffen. Wir parken beim Gasthaus Wegscheid, schnallen uns die Ski an und starten bei eisigen Temperaturen.
Zuerst kurz auf dem Forstweg und dann im Wald einer Bachschlucht entlang wird uns aber schnell warm. Wir gehen über eine Brücke und kommen auf freies Gelände. Wir folgen der Spur über eine romantische, tief verschneite Berglanschaft zur Manzenkaralm. Auf dem Weg überholt uns ein freundlicher Tourengeher, der so wie wir auch, auf die Stanglhöhe geht. Die anderen zweigen bei der Alm nach links zum bekannten Schafsiedel ab. Unsere Spur geht dann bald steil bergauf. Einigen Kehren und Höhenmeter später erreichen wir ein kleines Plateau, das Manzkar.
Das Wetter könnte kaum besser sein. Und weil es hier sehr windstill ist, wird uns bald warm. Doch sich unserer Jacken zu entledigen war ein Fehler, denn schon bald bläst ein eisiger Wind auf dem Grat kurz vor der Stanglhöhe. Über denn Abgeblasenen Rücken steigen wir die letzten Meter zum Gipfel.
Der freundliche Tourengeher ist schon lang heroben und macht Fotos. Im Gespräch mit ihm erfahren wir, dass er es war, der den Beitrag in dem Forum verfasst hatte und das wir seiner Empfehlung gefolgt sind. Solche Zufälle sind es, die einen immer wieder überaschen und einen wunderbaren Tourentag bereichern. Vor allem aber hatte er mit seiner Beitrag im Internetforum wirklich recht. Denn als wir uns vom windigen Gipfel und der kaum zu übertreffenden Fernsicht verabschiedeten, erwartete uns eine herrliche Pulverabfahrt. Bis über die Knie im staubenden Schnee erleben wir das ultimative Abfahrtsvergnügen. Ich kann mich eigentlich noch nie an dermaßen gute Verhältnisse erinnern. Die gute Stunde Anfahrt hierher in die Kelchsau hat sich mehr als gelohnt.
Einziger Wehrmutstroffen war dann nur, dass ich bei der Rückfahrt wegen eines Ausweichmanövers kurzerhand im Straßengraben geladet bin, aber das ist wieder eine andere Geschichte...
P.S. Bedanken möchten wir uns nur noch bei dem netten älteren Paar, das uns mit ihrem Auto und ihrem Abschleppseil aus der Patsche geholfen hat...
Kategorie: Schitouren
von: Bettina
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