Bettina am Grenzstein zwischen Italien und Österreich am Gipfel des Sattelberg
Weil der große Schneefall immer noch auf sich warten lässt, ist es für den Skitourengeher momentan nicht gerade leicht seinem Hobby nachzukommen. So sind wir dieses Wochenende zum ersten Mal zum Sattelberg im Wipptal gefahren. Der Liftbetrieb des Skigebietes in Gries am Brenner hat heuer seinen Betrieb eingestellt. Somit steht der Berg voll und ganz den Rodlern und Skitourengehern zur Verfügung. Obwohl die Lifte stillstehen ist die Piste dennoch präpariert. Ohne großen Erwartungen sind wir also gleich in der Früh vom ehemaligen Liftparkplatz aus gestartet und wurden von relativ guten Scheeverhältnissen überrascht. Einzig im Gipfelbereich - die Piste wurde dort nicht präpariert - berührt man bei der Abfahrt den einen oder andern Stein. Überhaupt bietet das breite Gipfelplateau eine atemberaubende Aussicht auf das Wipptal, das Obernbergtal und die Berge der Brennergegend.

Einzig Einsamkeit wird man hier vergeblich suchen. Mit fortschreitender Tageszeit bewegten sich immer mehr Menschen den Berg herauf. Auch wenn er kein Geheimtipp ist, kann man den Sattelberg als Alternative bei Schneemangel oder hoher Lawinengefahr fast uneingeschränkt empfehlen. Die Aufstiegszeit bis zum Gipfelkreuz beträgt ca. 2 Stunden. Auf halben Weg lässt es sich nach der Tour auf der Terasse der Sattelbergalm bei einem Radler und Sonnenschein noch gut aushalten.

Nähere Infos zur Tour auf den Sattelbergalm finden sich auf www.tourenwelt.at