Salfeins - Schafleger
Freitag 11. November 2005
Weil sich der Herbst heuer rekordverdächtig lange von der besten Seite zeigte und sich das neue Zelt weiteren Praxistests unterziehen muss, packten wir gleich noch am Freitag unsere Sachen. Gegen 15 Uhr starten wir kurz vor der Kemater Alm bei der Weggabelung Richtung Salfeins Alm.
Der Weg führt zuerst die Forststraße entlang, zweigt dann in einen Steig ab und wir erreichen nach einer 3/4 Stunde die Salfeins-Alm. Dort füllen wir unseren Wasserbeutel auf und marschieren weiter. Das Wasser hätten wir auch erst später mitnehmen können, denn bis kurz vor dem letzten Anstieg gibt es immer wieder kleine Bäche. Wir erreichen noch vor Sonnenuntergang den Salfeinssee. Mit den letzten Sonnenstrahlen spiegelt sich in ihm die bereits leicht angezuckerte Bergkette der Kalkkögel. Auch ein anderer Wanderer dürfte schon einige Zeit hier warten um die Stimmung, die die Dämmerung erzeugt, mit seinem Fotoapparat einzufangen. Aber als die Sonne hinter den Bergen verschwindet, zieht auch er ab und wir sind alleine. Wir bauen unser Zelt auf und ziehen uns unsere warmen Sachen an, obwohl es eigentlich realiv lange warm geblieben ist. Als alles steht werfen wir den Kochen an und essen als Vorspeise eine chinesiche Currysuppe und geniessen danach Nudeln mit Käsesauce. Es kommt zwar alles aus dem Päckchen aber so am Berg schmeckt alles nocheinmal besser.
Langsam wird es dunkel und Innsbruck fängt an zu leuchten. Auch die Temperaturen sinken jetzt realtiv schnell und wir verkriechen uns bald in die Schlafsäcke. Obwohl ich eigentlich länger aufbleiben wollte, schlafe ich schon nach wenigen Minuten in horizontaler Lage ein.
Am Morgen nach einer ruhigen und sehr angenehmen Nacht kochen wir erst einmal Kaffee und essen ein Brot. Und weil alles so schön ist, bereiten wir uns eine zweite Tasse zu. Ich freue mich schon auf die heutige Wanderung zum Schafleger. Bis wir alles halbwegs getrocknet und unsere Sachen wieder in die Rucksäcke verstaut haben, ist es schon 10 Uhr. Wir machen uns - den Wegweisern folgend - zuerst einmal Richtung Grieskogel auf. Er ist der erste von insgesamt 4 Gipfeln, die wir heute auf dem Weg Richtung Süden überschreiten werden. Auf der Ostseite liegt schon eine dünne Schneeschicht, die es nicht immer einfach macht den Weg zu finden. Wir erreichen wenig später den Breitschwemmkogel und dann den Angerbergkopf, immer links flankiert von den mächtig anmutenden Kalkkögeln. Unten sieht man die Kemater Alm und dann das Senderstal. Nach gut 3 Stunden erreichen wir den Schaflegerkogel, das Ziel für den heutigen Tag. Und für ihn haben wir uns kulinarisch etwas besonderes aufgehoben und zwar eine heisse Tasse Schokoladepudding. Der schmeckte wirklich ausgezeichnet, aber weil zu dieser Zeit die Tage nicht mehr allzu lang sind, machen wir uns schon bald wieder an den Abstieg. Der ist anfangs sehr gut zu begehen. Da der ganze Hügel aber relativ feucht ist, sind bald lange Strecken des Steiges sehr vereist. Wir müssen gut aufpassen, dass wir nicht ausrutschen. Es ist zwar nie steil, aber trotzdem nicht angenehm zum gehen.
Im Senderstal angekommen geniessen wir noch die letzten Sonnenstrahlen und gehen auf dem breiten Weg Richtung Kemater Alm. Auch hier ist an den schattigen Stellen sehr viel Eis. Ein Wanderer auf der Kemater Alm bemerkte, dass er wohl besser seine Eislaufschuhe eingepackt hätte, wo ich ihm Recht geben musste.
Trotzdem erreichen wir ohne Prellungen nach insgesamt 24 Stunden wieder unser Auto. Wir erlebten eine abwechslungsreiche Rundtour, die man zeitlich auch locker an einam Tag machen kann, wenngleich das Biwakieren zum unumstrittenen Höhepunkt zählte.
Weitere Fotos in der Galerie.
Langsam wird es dunkel und Innsbruck fängt an zu leuchten. Auch die Temperaturen sinken jetzt realtiv schnell und wir verkriechen uns bald in die Schlafsäcke. Obwohl ich eigentlich länger aufbleiben wollte, schlafe ich schon nach wenigen Minuten in horizontaler Lage ein.
Am Morgen nach einer ruhigen und sehr angenehmen Nacht kochen wir erst einmal Kaffee und essen ein Brot. Und weil alles so schön ist, bereiten wir uns eine zweite Tasse zu. Ich freue mich schon auf die heutige Wanderung zum Schafleger. Bis wir alles halbwegs getrocknet und unsere Sachen wieder in die Rucksäcke verstaut haben, ist es schon 10 Uhr. Wir machen uns - den Wegweisern folgend - zuerst einmal Richtung Grieskogel auf. Er ist der erste von insgesamt 4 Gipfeln, die wir heute auf dem Weg Richtung Süden überschreiten werden. Auf der Ostseite liegt schon eine dünne Schneeschicht, die es nicht immer einfach macht den Weg zu finden. Wir erreichen wenig später den Breitschwemmkogel und dann den Angerbergkopf, immer links flankiert von den mächtig anmutenden Kalkkögeln. Unten sieht man die Kemater Alm und dann das Senderstal. Nach gut 3 Stunden erreichen wir den Schaflegerkogel, das Ziel für den heutigen Tag. Und für ihn haben wir uns kulinarisch etwas besonderes aufgehoben und zwar eine heisse Tasse Schokoladepudding. Der schmeckte wirklich ausgezeichnet, aber weil zu dieser Zeit die Tage nicht mehr allzu lang sind, machen wir uns schon bald wieder an den Abstieg. Der ist anfangs sehr gut zu begehen. Da der ganze Hügel aber relativ feucht ist, sind bald lange Strecken des Steiges sehr vereist. Wir müssen gut aufpassen, dass wir nicht ausrutschen. Es ist zwar nie steil, aber trotzdem nicht angenehm zum gehen.
Im Senderstal angekommen geniessen wir noch die letzten Sonnenstrahlen und gehen auf dem breiten Weg Richtung Kemater Alm. Auch hier ist an den schattigen Stellen sehr viel Eis. Ein Wanderer auf der Kemater Alm bemerkte, dass er wohl besser seine Eislaufschuhe eingepackt hätte, wo ich ihm Recht geben musste.
Trotzdem erreichen wir ohne Prellungen nach insgesamt 24 Stunden wieder unser Auto. Wir erlebten eine abwechslungsreiche Rundtour, die man zeitlich auch locker an einam Tag machen kann, wenngleich das Biwakieren zum unumstrittenen Höhepunkt zählte.
Weitere Fotos in der Galerie.
Kategorie: Bergtouren
von: Chris
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