Rietzer Grieskogel (2.883 m)
Donnerstag 29. Dezember 2005
Der Wetterbericht kündigt schon in der Früh den kältesten Tag der Woche an. Nichts desto trotz fahren wir gegen halb 9 ins Kühtai und parken kurz vor der Lawinengallerie. Die kalten Temperaturen dürften auch der Grund sein, dass nur sehr wenige Autos an dem sonst übervollen Strassenrand stehen.
Gleich geht es rechts steil bergan, bis man das langgezogene Klammtal erreicht. Hier kündigt sich bei mir schon die erste Schwierigkeit an: Eines meiner Felle will nicht mehr am Ski haften bleiben. Steve wickelt es sich um dem Bauch, um den Kleber etwas Wärme und somit mehr Haftigkeit zu verleihen. Christof spielt dann noch Mc-Gyver und fixiert mein Fell zusätzlich noch mit einem Tape. Bei eisigen Temperaturen marschieren wir etwas oberhalb vom Talboden entlang. Nun gehen wir über mittelsteiles Gelände in weitem Bogen nach rechts zu den Narrenböden hinauf. (Hier trennt sich auch die Spur von jenen Tourengehern, die auf den Mitterzaiger gehen.) Auf den Böden kommt auch bei Steve die "Fell-Anklebe-Aktion" zum Einsatz. Die Spur führt diesmal In nordlicher Richtung und über steiles Gelände unterhalb eines Felsabbruches entlang. Es passiert, was passieren muss: Mein Fell will nicht mehr halten. Meine Rettung ist ein netter Tourengeher, der einen "Erste-Hilfe-Spray" für solche Fälle dabei hat. Diesen aufgetragen und kurz getrocknet haften zwar die Felle, doch das Kälteemfinden wird durch die Pause fast unerträglich. Kein Wunder - ein kurzer Blick auf mein Thermometer zeigt -25 Grad, und auch das Atmen wird in dieser kalten Luft zunehmend schwerer. Aber es ist nicht mehr weit und wir gehen noch über einen Sattel Richtung Westen und dann in Spitzkehren bis zum bereits sichtbaren Skitdepot hinauf. Die Sicht ist nicht gerade gut, aber wir beschließen trotzdem dem Grat enlang bis zum Gipfelkreuz zu gehen. Teilweise ist es nicht ungefährlich, aber wir erreichen dann über rutschigen Schnee und Felsen unser Ziel. Die Temperaturen laden nicht gerade zum verweilen ein, so treten wir bald den Rückweg an. Die Abfahrt ist ein Traum: 20 cm Pulver
Gleich geht es rechts steil bergan, bis man das langgezogene Klammtal erreicht. Hier kündigt sich bei mir schon die erste Schwierigkeit an: Eines meiner Felle will nicht mehr am Ski haften bleiben. Steve wickelt es sich um dem Bauch, um den Kleber etwas Wärme und somit mehr Haftigkeit zu verleihen. Christof spielt dann noch Mc-Gyver und fixiert mein Fell zusätzlich noch mit einem Tape. Bei eisigen Temperaturen marschieren wir etwas oberhalb vom Talboden entlang. Nun gehen wir über mittelsteiles Gelände in weitem Bogen nach rechts zu den Narrenböden hinauf. (Hier trennt sich auch die Spur von jenen Tourengehern, die auf den Mitterzaiger gehen.) Auf den Böden kommt auch bei Steve die "Fell-Anklebe-Aktion" zum Einsatz. Die Spur führt diesmal In nordlicher Richtung und über steiles Gelände unterhalb eines Felsabbruches entlang. Es passiert, was passieren muss: Mein Fell will nicht mehr halten. Meine Rettung ist ein netter Tourengeher, der einen "Erste-Hilfe-Spray" für solche Fälle dabei hat. Diesen aufgetragen und kurz getrocknet haften zwar die Felle, doch das Kälteemfinden wird durch die Pause fast unerträglich. Kein Wunder - ein kurzer Blick auf mein Thermometer zeigt -25 Grad, und auch das Atmen wird in dieser kalten Luft zunehmend schwerer. Aber es ist nicht mehr weit und wir gehen noch über einen Sattel Richtung Westen und dann in Spitzkehren bis zum bereits sichtbaren Skitdepot hinauf. Die Sicht ist nicht gerade gut, aber wir beschließen trotzdem dem Grat enlang bis zum Gipfelkreuz zu gehen. Teilweise ist es nicht ungefährlich, aber wir erreichen dann über rutschigen Schnee und Felsen unser Ziel. Die Temperaturen laden nicht gerade zum verweilen ein, so treten wir bald den Rückweg an. Die Abfahrt ist ein Traum: 20 cm Pulver
Kategorie: Schitouren
von: Chris
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