Gschnitzer Tribulaun (2946m)
Sonntag 26. Juni 2005
Also änderten wir unser Zeil und steuerten den Gschnitzer Tribulaun an, einen der 3 Tribulaune.
Zum Tribulaunhaus gelangten wir über einen Steig auf der linken Talseite, meist relativ flach, nur am Ende kurz vor der Hütte wurde er etwas steiler. Vom Tribulaunhaus gingen wir dann über kleine Geländestufen bis zu einem schotterigen Kar. Von dort geht es dann immer zunehmend steiler hinauf richtung Schneetalscharte. Kurz davor zweigen wir nachrechts ab und erreichen dann eine unbenannte Scharte. Von dort führt der Weg über teilweise mit Stahlseilen gesichertes Gelände bergaufund schlußendlich über eine Rücken zum Gipfel. Die Aussicht an diesem Tag war sehr wechselhaft. Im Nebel öffneten sich immer wieder Fenster durch die man zum Beispeil den spektalulären Pflerscher Tribulaun oder den Habicht bewundern könnte. Schutz vor dem Wind fanden wir hinter einem sorgfältig Aufgebauten Steinwall, wo wir auch zufrieden unsere Jause verzehrten. Da es aber bicht wirklich gemütlicher wurde machten wir uns schon bald auf den Abstieg.
Wieder auf dem Tribulaunhaus angekommen lichtete sich der Nebel und gab die bizzare Bergwelt preis. Wir hätten uns gewünscht erst jetzt am Gipfel zu sein. Zum Trost genehmigten wir uns einen Radler und legten uns danach zum Sonnen in die wunderschöne Wiese hinter der Hütte. Ein Nickerchen später treten wir den Rückweg über den Karrenweg ins Tal zu unserem Auto an.
Übrigens ist jetzt ein großer kostenpflchtiger Parkplatz hinter dem Gasthof Feuerstein errichtet worden.
Fazit: Der untere Tei durch das Schotterkar ist etwas mühsam zum gehen aber im oberen Teil wird man mit einer super Aussicht belohnt, vorausgesetzt die Sicht passt.
Kategorie: Bergtouren
von: Chris
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