Gruppenfoto am Walchensee
Nach einigen terminlichen Schwierigkeiten war es diesen Samstag so weit. Bei herrlichem Herbstwetter lud Papa zur 2. Simon'schen Familienradtour ins bayrische Kochel am See. Aber gerade als sich unser Tour-Tross die vielen Kurven zum Kochelsee hinunterbewegte, wurde die Sicht immer schlechter. Im Becken rund um den See und den Ort Kochel machte sich dichter Nebel breit. Nach kurer Beratung waren sich alle einig: es musste eine adäquate Alternative her... Und da wir nur wenige Minuten zuvor, bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmer am Walchensee vorbei fuhren, wurde dieser kurzerhand unser Plan B. Im Uhrzeigersinn starten wir auf der Bundesstraße und biegen dann in einen Rad- und Spazierweg ein. Zahllose Surfer, Taucher und Erholungsuchende tummel sich um den glasklaren See. Nach gut 25 Kilometern durch Wiesen, Wälder und am Seeufer entlang erreichen wir wieder den Ausgangspunkt und die Autos.

So eine Radtour macht natürlich hungrig. Deshalb verpacken wir unsere Drahtesel und fahren ein zweites Mal Richtung Kochelsee. Inzwischen hat sich der Nebel gelichtet. Im Kloster von Benediktbeuren finden wir einen schattigen Platz im Klostergarten. Bei einem Weissbier oder einem Radler lassen wir uns die deftigen bayrischen Spezialitäten schmecken (für Bettina gabs sogar vegetarisch ;-). Ich lies mir ein saftiges Hendel mit Pommes schmecken.

Gestärkt fahren wir wieder zurück nach Kochel am See und wir acht gönnen uns eine Tretbootfahrt. Die Männer dürfen nochmal eine halbe Stunde in die Pedale steigen, bevor wir das Bayrische verlassen und nach Tirol zurückfahren.

Ein wunderbarer Tag findet seinen Abschluss bei Kaffe und Kuchen auf der elterlichen Terasse. Wir freuen uns auf alle Fälle wieder aufs nächste Jahr und sind schon gespannt was sich Papa dann wieder einfallen läßt.